Deutschland in Corona – Die weltweite Corona-Pandemie

In der aktuellen Folge meiner Serie zur Corona-Krise betrachte ich diese ausholend und allumfassend. Denn wir müssen die aktuellen Probleme im Rahmen der bereits vorhandenen Bedrohungen wie den Klimawandel und die militärische Macht sehen. Es ist an der Zeit für eine Mission und eine bessere Bildung für unser Land.

Die Folge gibt es auch HIER auf meinem YouTube Kanal oder bei Salve TV.

Der Text:

Viele Menschen stellen sich in Deutschland die Frage: Was passiert hier eigentlich? Als auch ich des Öfteren mit dieser Frage von Freunden und Bekannten konfrontiert wurde, erkannte ich, dass es keine einfache Antwort gibt, dass aber die Vielschichtigkeit der Angelegenheit dazu verführt, einfache Antworten finden zu wollen. Das möchte ich nicht. Also muss ich ausholen.

Wir erleben ein gigantisches Sterben in der ganzen Welt. Es nennt sich Corona, was ja schon das genaue Gegenteil unseres Erlebens darstellt, denn Corona ist als Heiligenschein, Krone oder Königswürde bekannt. Niemand aber würde das jetzt Erlebte mit etwas Heiligem in Verbindung bringen wollen. So widersprüchlich schon der Name des weltweiten Vorgangs ist, so widersprüchlich ist auch das Erleben von uns, was damit verbunden ist.

Zum einen wird die Natur geschont. Weniger Ölförderung, weniger Flugzeuge, weniger Autoverkehr. Wir selbst wurden geschont: weniger Arbeit, mehr Ruhe, mehr Gelegenheit zum Erfahren der Natur. Doch schon beim Thema Familie zeigt sich der Widerspruch in sich selbst: mehr Nähe bei denen, mit denen wir zusammenleben, mehr Distanz mit allen anderen, die wir lieben. Der Wechsel von Nähe und Distanz ist ein bestimmendes Thema dieser Zeit.

Viele sagen, dass die Todeszahlen doch gar nicht so hoch sind. Doch es geht nicht nur um das Sterben durch Corona. Wie wir inzwischen wissen, sterben viele Unternehmen, und es sterben viele Tiere und Pflanzen.

Die Mehrheit der Bürger erwartet von den Regierungen nun, im Gegenzug für die Staatshilfe an viele Großkonzerne auch die Umweltschutzmaßnahmen in Gang zu setzen. Doch dies geschieht nicht oder nur sehr geringfügig. Die fossile Wirtschaft, der größte Umweltzerstörer, mit ihrer Förderung der Bodenschätze und dem Raubbau an den Wäldern geht ungehindert weiter ihrem maximalen Profitstreben nach. Der weltweit größte Umweltverschmutzer, das Militär, das in den Statistiken niemals auftaucht, geht seiner Tätigkeit ungehindert nach. Es soll sogar noch wachsen, immer weiter soll es mit der Aufrüstung gehen.

Vor unseren Augen zeigt sich eine immer stärker werdende Verflechtung von Staat und Konzernen in der ganzen Welt. Der Staat wird mehr und mehr zum Dienstleister derer, die die meiste wirtschaftliche und natürlich militärische Macht besitzen. Diese Verflechtung zwischen Staat und Wirtschaft hat sich in den letzten drei Jahrzehnten zunehmend vor unseren Augen abgespielt. Die Drehtür zwischen Politik und Wirtschaft zeigt sich unverhüllt. Viele von uns halten dies inzwischen für ganz normal.

Sollte der Staat nicht in erster Linie für seine Bürgerinnen und Bürger da sein? Und ist er wirklich für uns da, wenn er uns derzeit für alle Bereiche unseres Lebens Vorschriften macht und ankündigt, damit nicht mehr aufhören zu wollen? Bis ein Impfstoff da ist, von dem wir weder wissen, ob er wirkt, noch was er kostet, noch ob er der Gesundheit wirklich förderlich ist und die Bürger ihn wollen. Aber er ist bereits für uns alle bestellt.

Wir brauchen Leitbilder für unsere Zukunft. So wie Unternehmen eine Vision, eine Mission und Unternehmensziele formulieren, so brauchen wir es auch für unser Deutschland. Derzeit lebt die Politik von der Hand in den Mund, plant von Wahl zu Wahl, dreht sich im Hamsterrad des Systems. Das genügt nicht mehr.

Wir Deutschen sind in der übergroßen Anzahl stolz auf unsere Wirtschaftskraft. Auf unseren gesunden Mittelstand, der 2017 99,3 Prozent aller Unternehmen ausmachte und 60,8 Prozent aller tätigen Personen und knapp 82 Prozent aller Auszubildenden beschäftigte.

Gerade dieser Mittelstand ist es, der unsere Stabilität und unsere Friedfertigkeit, unsere Innovation und unsere Wirtschaftskraft als Nation kennzeichnet. Die Mehrheit unserer Bevölkerung möchte diesen Weg von Arbeit, Frieden und Nachhaltigkeit weiter verfolgen. Dafür jedoch benötigen wir unsere Freiheit. Wir brauchen eine Regierung, die uns darin anleitet, diese Freiheit verantwortlich zu nutzen und die uns darin anleitet, füreinander Verantwortung zu übernehmen.

Heute kann ein einzelner Mensch unermesslichen Schaden verursachen. Wir haben dies in den letzten Jahren sowohl vor unserer Haustür als auch als nationale oder internationale Schlagzeile erlebt. Brandstiftung, Vandalismus, Terrorismus, Gewalt. Um diese Tendenzen einzudämmen, benötigen wir aufgeklärte und bewusste Bürger, die sich gegenseitig unterstützen und auch kontrollieren. Bürger, die ihre Nachbarn verstehen und mit ihnen sprechen wollen. Gemeinschaften, die auf Dialog und Toleranz setzen.

Es muss uns bewusst werden, dass in einer Welt, die zunehmend miteinander verflochten ist, nur Verständnis und Akzeptieren, dass jemand anders ist als man selbst, zu Friedlichkeit führen können. Es ist unmöglich, den anderen zu ändern. Wenn unsere Bürger nicht gegen geltende Gesetze verstoßen, dann können sie so sein, wie sie sind, ob als Menschen deutscher oder anderer Herkunft, mit rechter, linker oder konservativer Gesinnung, als Anarchisten, Reformer oder Revolutionäre.

Um dies zu erreichen, brauchen unsere Bürger Bildung, Bildung, Bildung. Wir benötigen Geld für die Schulen und Hochschulen, aber auch andere Fernsehprogramme. Wir brauchen Programme, die uns weiterhelfen, die uns beim Bildungserwerb und der Kenntnis anderer Kulturen unterstützen. Warum können wir keine Filme aus Indonesien, Japan, China, aus Argentinien, Brasilien, Russland, Polen oder dem mittleren Osten sehen? Warum sehen wir meist nur Filme aus den USA und England, wenn es sich um nicht deutsche Filme handelt? Warum gibt es in dem von uns doch bezahlten Fernsehen keine Filme in Originalsprache mit deutschen Untertiteln, um die Sprache besser verstehen oder gar lernen zu können? Warum gibt es keine Bildungsprogramme und nur noch Unterhaltung?

Wir brauchen eine Politik der Transparenz, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Fairness. Warum mussten und müssen viele von unseren Bürgern Kurzarbeit mit nur 63 oder 67 Prozent ihres Einkommens erleben, aber die Beamten nicht? Warum können unsere Politiker nicht auch 63 oder 67 Prozent ihres Einkommens erhalten? In Indien, Neuseeland oder Malawi zum Beispiel haben sich Premierminister, Präsidenten und Kabinettsmitglieder öffentlich zu einem Gehaltsverzicht bekannt und sich damit mit ihrem Volk solidarisch erklärt.

Wir brauchen Politikerinnen und Politiker, die durch ihre eigene Leistung und Fachkompetenz Vorbild sind. Politiker, die sich auch mit ihren Minderheiten solidarisch erklären. Dadurch wächst Vertrauen. Wir brauchen Politiker, die sich sowohl zur Demokratie als auch zur Kontrolle der Demokratie durch das Volk bekennen. Wir benötigen eine Politik der Transparenz, die uns ihre Leistung und Unbestechlichkeit vorlebt. Dazu brauchen wir nicht das Verbot und den Maulkorb, sondern Vertrauen durch den Dialog, den Austausch und das Gespräch.

© Marion Schneider, September 2020

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